Der Teufel von Mailand (Schweizer Film)

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Kategorie: Vorschau
Veröffentlicht am Dienstag, 11. September 2012 Geschrieben von Oliver Schäfer

Regula Grauwiller als Sonia, Max Simonischek als Bob (©SRF/ Daniel Ammann) Regie: Markus Welter
Darsteller: Regula Grauwiller, Max Simonischek, Ina Weisse, Aaron Hitz, Herbert Leiser, Monica Gubser, David Rott, Elisabeth Trissenaar u.v.a.
Ausstrahlung: Sonntag, 30. September 2012, 20.05 Uhr, SF 1

Der Teufel von Mailand ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Martin Suter. Die Buchvorlage ist mir nicht bekannt, so dass ich den Film ganz unvoreingenommen, wenngleich natürlich subjektiv beurteilen kann.

Sonia, gespielt von Regula Grauwiller, ist die weibliche Hauptrolle des Films. Der Zuschauer lernt sie als Frau in einer schwierigen Situation kennen, die ihr psychisch zu schaffen macht. Sie hat gerade die Trennung von ihrem streinreichen, aber gewalttätigem Ehemann Frédéric hinter sich. Um ihr altes Leben hinter sich zu lassen wagt sie einen Neuanfang in einem frisch eröffneten Wellnesshotel im Unterengadin, wo sie eine Anstellung als Physiotherapeutin annimmt. Doch die Einwohner des Bergdorfes sind Fremden gegenüber nicht besonders offenherzig und wohlgesonnen. Besonders der jungen neuen Hotelbesitzerin Barbara Peters steht die Bevölkerung ablehnend gegenüber, da die Dorfbevölkerung keinen Wert auf neue Touristen legt.
Sonias Neuanfang droht zu scheitern, als sich immer mehr seltsame Ereignisse abspielen die auf mysteriöse Weise mit der Unterengadiner Sage um den Teufel von Mailand zu tun haben.

Meinung des Autors:
Bei mir ist der Funke leider nicht übergesprungen. Man kann zwar sehr deutlich sehen, wie die Macher Wert auf eine stimmungsvolle, passende optische Präsentation legen - graue und bläuliche Farbtöne dominieren den Film, passend zur emotionalen Ebene des Films - doch inhaltlich kommt der Film nicht wirklich in Fahrt. Es fehlt an Spannung und an Identifikationsfiguren. Sogar der Hauptfigur Sonia fehlt das letzte Quentchen und so plätschert der Film phlegmatisch-melancholisch so vor sich hin, bis in den letzten zehn Minuten doch noch ein Hauch von Spannung auftaucht. Die pyromanischen Special Effects am Ende machen dem Zuschauer dafür nochmal auch visuell deutlich, dass es sich um eine Schweizer Produktion handelt und keine aus Hollywood.

Bewertung: 1 von 5 Sternen

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